Wie Missbach zwei Geschäfte fährt und ein System pflegt
— Mittagstisch für ganze Belegschaften, daneben das einzelne Event – zwei Takte, ein System.

Missbach Gastronomie versorgt Betriebskantinen und macht Eventcatering. Hier der Mittagstisch für ganze Belegschaften, fünf Tage die Woche – dort das einzelne Event, das einmal stattfindet und sitzen muss. Gekocht wird beides in derselben Küche. Verwaltet wird es heute auch so.
Die Ausgangslage
Zwei Geschäfte in einem Betrieb heißen normalerweise zwei Arten zu arbeiten. Der Mittagstisch lebt vom Wochenrhythmus: planen, aushängen, kochen, nächste Woche von vorn. Das Eventgeschäft lebt vom Einzelfall: anfragen, anbieten, abstimmen, abrechnen. Gemeinsam haben beide die Küche – und die Produkte, die daraus kommen.
Verwaltet wurden sie trotzdem getrennt. Die Woche in der einen Datei, die Angebote in der anderen, die Rechnungen im dritten Programm. Ein Gericht, das im Buffet und im Mittagstisch vorkommt, stand zweimal da, mit zwei Preisen und zwei Beschreibungen, die irgendwann auseinanderliefen. Und wachsen konnte keins der beiden, ohne dass jemand mehr tippt.
„Vom ersten Tag an fühlte sich CaterSmart an wie für Caterer gebaut – weil es das ist. Kein Verbiegen, keine Workarounds.“
Die Umstellung
Am Anfang stand der Produktstamm. Ein Gericht wird einmal angelegt, mit Preis, Bild und Allergenen – und taucht dort auf, wo es gebraucht wird: in der Wochenkarte für die Kantinen und in der Angebotsvorlage fürs Event. Es wird nirgends abgeschrieben, also kann es auch nirgends auseinanderlaufen.
Für die Kantinen entsteht die Woche im Voraus. Meist reicht es, die letzte zu übernehmen und auszutauschen, was sich ändert. Einmal veröffentlicht, steht sie überall: auf den Tablets an der Ausgabe, wo das Angebot des Tages hängt, und dort, wo die Belegschaft schon vorher nachsehen kann. Wird mittwochs noch ein Gericht getauscht, zieht die Änderung überall mit.
Im Eventgeschäft entsteht aus einer Anfrage ein Angebot und daraus später die Rechnung. Die Gerichte darin sind dieselben wie in der Wochenkarte, und die Positionen wandern von Schritt zu Schritt mit. Niemand tippt sie neu.
Dazu kommt das Team hinter der Software. Fragen landen bei Leuten, die Catering kennen, Lösungen kommen am selben Tag.
Das Ergebnis
Drei Dinge haben sich verändert:
- Ein Gericht wird einmal gepflegt und trägt beide Geschäfte – drei Kantinen im Wochenrhythmus und 300 Events im Jahr.
- Eine zusätzliche Kantine bedeutet eine zusätzliche Woche im Plan, nicht einen zusätzlichen Menschen im Büro.
- An der Ausgabe steht, was drin ist, weil die Angaben am Produkt hängen statt abgeschrieben zu werden.
Was in der Küche zusammengehört, gehört auch in der Verwaltung zusammen. Genau das war der Umbau – zwei Takte, aber ein Ort für beide.
Du machst wahrscheinlich ohnehin beides. Die Frage ist nur, ob Du es auch so verwaltest.
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