Wie Möhls Bestellungen annimmt, ohne im Büro zu sitzen
— Ein eigener Online-Shop fürs Tagesgeschäft, ein Board für die großen Events – der Weg vom Telefonzettel zum eigenen Bestellkanal.

Bei Möhls Catering & Event lief früher jede Bestellung durchs Büro – per Telefon, per Mail, per Zettel. Heute stellen Kunden ihr Catering im eigenen Konfigurator selbst zusammen, und was ein echtes Angebot braucht, landet als Vorgang in der Sales-Pipeline.
Die Ausgangslage
Jede Bestellung lief durchs Büro. Der Kunde rief an oder schrieb eine Mail, jemand nahm auf, tippte ab, rechnete Liefergebühr und Vorlaufzeit im Kopf nach und rief zurück. Bei zwanzig Anfragen am Tag ist das kein Nebenher, sondern ein eigener Job.
Und der endete um sechs. Wer abends auf der Website stand und bestellen wollte, fand ein Kontaktformular und wartete bis zum nächsten Morgen. Bei den großen Events kam dazu, dass der Stand nur im Postfach lag: Welcher Vorgang wartet auf uns, welcher beim Kunden? Das wusste, wer die Mails gelesen hatte.
„Die erste Bestellung, die nachts um halb zwölf reinkam, hab ich morgens fertig im System gefunden. Früher hätte der Kunde auf meinen Rückruf gewartet.“
Die Umstellung
Zuerst kam der Shop. Die Produkte lagen ohnehin schon im System, jetzt stehen sie auf einer Seite, die nach dem Betrieb aussieht und nicht nach Plattform. Dazu kamen die Regeln, die vorher im Kopf des Büros steckten: wie weit geliefert wird, was der Kilometer kostet, ab wie vielen Personen, wie viel Vorlauf welches Menü braucht. Einmal hinterlegt, rechnet der Shop sie selbst. Passt ein Termin nicht, sagt er das dem Gast sofort – und nicht erst der Rückruf am nächsten Vormittag.
Am Ende gabelt sich der Weg. Ein Standardpaket wird bestellt und bezahlt, ohne dass jemand im Büro davon etwas mitbekommt. Ein größeres Event geht als Angebotsanfrage raus und liegt als Vorgang im Board, mit allem, was der Kunde eingetippt hat. Das Angebot dazu ist ein Klick. Und der Vorgang rückt von allein weiter, sobald es rausgeht.
Das Ergebnis
Drei Dinge haben sich spürbar verändert:
- Sechs von zehn Aufträgen laufen automatisch durch – der Shop nimmt sie an, auch wenn niemand im Büro ist.
- Die großen Events liegen als Vorgänge im Board statt in einem Postfach, der Stand ist für alle sichtbar.
- Was der Kunde selbst eingetragen hat, steht im Angebot – kein Abtippen, kein Zahlendreher.
Shop und Pipeline greifen ineinander. Als Nächstes zieht die Nachbereitung nach: Rechnungen und Mahnungen aus demselben Vorgang.
Die Frage ist ohnehin nicht, ob Deine Kunden online bestellen wollen. Sondern was passiert, wenn sie es um zehn Uhr abends versuchen.
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